Höchstes Wohngebäude Deutschlands

Grand Tower – Frankfurt am Main
  • Frankfurt am Main, 30. April 2014

    Magnus Kaminiarz & Cie. gewinnen Architektenwettbewerb

    gsp STÄDTEBAU entwickelt im Europaviertel in Frankfurt am Main den sogenannten Tower 2 als Wohngebäude. Das Frankfurter Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft gewinnt den 1. Preis des Architektenwettbewerbs für das mit 160 m derzeit höchste Wohngebäude in Deutschland.


    Auf dem Grundstück ist nach dem gültigen Bebauungsplan ein Hochhaus mit bis zu 160 m Höhe realisierbar. In Abstimmung mit dem Dezernat Planen und Bauen und dem Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main hat gsp STÄDTEBAU einen Architektenwettbewerb mit den nachfolgend genannten Architekturbüros ausgelobt:

    • ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Köln in Zusammenarbeit mit Lorber und Paul Architekten, Köln

    • Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft, Frankfurt am Main

    • nkbak Nicole Kerstin Berganski Andreas Krawczyk, Frankfurt am Main

    • nps tchoban voss GmbH & Co. KG, Hamburg

    • raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main

    • schneider + schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main



    Die Preisgerichtsitzung am 29.04.2014 wurde geleitet von dem renommierten Münchner Architekt Christoph Sattler, Hilmer & Sattler und Albrecht Gesellschaft von Architekten mbH. Bürgermeister und Dezernent für Planen und Bauen Olaf Cunitz sowie Martin Hunscher vom Stadtplanungsamt repräsentierten die Stadt Frankfurt am Main im Preisgericht. Für den Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main war als weitere Fachpreisrichterin Birgit Giebel vom Büro MOW Architekten BDA vertreten.


    Das Votum des Preisgerichts für den Entwurf von Magnus Kaminiarz & Cie. war einstimmig.


    Der Siegerentwurf hat eine BGF von ca. 44.000 qm. Das Hochhaus hat eine Höhe von 160 m. Bis auf Bereiche im Erdgeschoss sowie Funktionsflächen hat das Hochhaus eine reine Wohnnutzung mit ca. 340 Wohnungen. Der Entwurf sieht einen Mix aus ca. 30% kleineren Wohnungen, ca 55% klassischen 3- und 4- Zimmer-Wohnungen und 15% großzügigen Wohnungen bis zu ca. 280 qm Wohnfläche in den obersten Etagen vor.


    Der Entwurf von Magnus Kaminiarz & Cie. bietet neben der Erfüllung der formalen Vorgaben der Auslobung des Wettbewerbs einen sehr guten energetischen Standard, der weit über die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben hinausgeht, eine hohe Wohnqualität mit erlebbarem Wohnen im Hochhaus durch die panoramaartige Glasfassade und wertvolle Außenflächen in großzügigen Loggien. In formaler Hinsicht wurden insbesondere Anforderungen des notwendigen Abstandes zur geplanten Trasse der Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 in das Europaviertel, die hierdurch erforderliche Limitierung der Anzahl Untergeschosse und die somit bedingte Lösung für oberirdische Stellplätze hervorragend gelöst.



    Wir bauen für Menschen

    Jürgen Blankenberg, Geschäftsführer von gsp STÄDTEBAU, fasst das Ergebnis des Wettbewerbs für den Bauherrn zusammen: „Wir bauen für Menschen. Der Siegerentwurf erfüllt alle signifikanten Attribute an hohe architektonische Qualität und die notwendige, individuelle Wohnkultur.“


    Der 2. Preis ging an den Entwurf des Büros nps tchoban voss Architekten, Hamburg und der 3. Preis an den Entwurf des Büros ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Köln.

    gsp STÄDTEBAU hat Ende Dezember 2013 den südlichen Teil des Grundstückes für den sogenannten „Tower 2“ im Europaviertel in Frankfurt am Main von CA Immo Deutschland GmbH mit einer Projektgesellschaft erworben. Mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbes liegt die Grundlage für die Erarbeitung des Bauantrages vor. In den nächsten Schritten erfolgt die Abstimmung mit den Behörden der Stadt Frankfurt am Main bis zum fertigen Bauantrag. Der hierfür erforderliche Zeitraum sowie die Bearbeitungszeit für die Baugenehmigung sind maßgeblich für den weiteren Terminplan und den Zeitpunkt der Realisierung des Projektes.


    Die Entwürfe werden voraussichtlich Ende Juni 2014 in der Lobby des Technischen Rathauses in der Kurt-Schumacher-Straße 10 in Frankfurt am Main ausgestellt.


    Für Rückfragen zum Projekt und dem Ergebnis des Architektenwettbewerbes:
    Katharina Pohlmann

    gsp STÄDTEBAU

    Telefon 030 20 94 76 00

    E-Mail katharina.pohlmann@gsp-staedtebau.de

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